Die Klasse 3BKSPIT1/3 war Mitte April (17.04.26) zu Besuch in der Kunsthalle Mannheim. Schon in der Eingangshalle wurde man begrüßt von Stieren, oder sind es etwa doch zufällig aneinandergereihte, in Bronze gegossene Alltagsgegenstände, die der Künstler Max Ernst erschaffen hat? Und was hat es mit der pendelnden Uhr auf sich, die auf mahnende, fast bedrohliche Weise über unseren Köpfen schwebt? Die Klasse erhielt mit ihren Lehrerinnen T. Reichert und H. Neuhaus eine Führung durch den Neubau der Kunsthalle, bei der es auch immer wieder um museumspädagogische Fragen ging. „An welches Tier erinnert euch der vergoldete Block im klassizistischen Altbau?“ Die Museumsführerin gab uns einen Einblick, wie Kinder diese und andere Fragen beantworten. Über die ergonomischen Beschaffenheiten eines Walkörpers würden Konzepte wie Farben aber auch Physikalisches den Kindern nahbar präsentiert.
Auch durften die LOP-SchülerInnen mehrfach selbst künstlerisch tätig werden. Ob es darum ging, mit zwei unterschiedlichen Farben, bestimmte Formen nach-zuzeichnen oder selbst ein kleines Panoptikum, einen kleinen Museumsraum zu basteln und mit einer Kollage auszukleiden - der praktische Ansatz für die angehenden ErzieherInnen stand hier auf jeden Fall im Fokus. Dadurch erhielten sie einen Einblick, wenn auch einen kleinen, über die Kunstwerke der Kunsthalle, über Ausstellungskonzepte und Angebote für KiTas und Schulen. Am meisten schien der Klasse die mit Helium gefüllten Pinguinluftballons zu gefallen, die sogar berührt werden durften. Gerade das Thema Berühren schien einige abzuschrecken („Meine Kinder würden sofort alles anfassen.“)
Die Museumspädagogin schien dabei gelassen. Dies sei alles über gute Führung machbar. Der kurze Einblick der Kunst konnte dann nach der Führung durch eigenständige Rundgänge ergänzt werden. Die anschließende Riesen-Pizza selbst war dann vielleicht keine Kunst, es war aber sicherlich eine, sie vollständig aufzuessen.