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s´ Schillerte in Wiesloch

 

Nie kam der deutsche Dichter den Schülern so nahe

 

gau (25.07.10) Traditionsgemäß mit einer Vorführung der Theatergruppe endete das Schuljahr der Louise-Otto-Peters-Schule in Wiesloch. Jedenfalls für die Abschlussklassen, die bei der gut besuchten Feier in der Aula in großem Rahmen ihre Zeugnisse überreicht bekamen. „Wenn man sich die Leistungen der Schulabgänger anschaut“, lobte der stellvertretende Schuleiter Dr. Volker Kronemayer, „sieht man, das sich die Bildungsausgaben gelohnt haben.“

Davon zeugte auch das anschließend aufgeführte Bühnenstück „s´ Schillert“, das sich rund um Leben und Werke des großen deutschen Dichters Friedrich Schiller drehte. Den Anfang machte eine Szene im Klassenzimmer, bei der ein Schüler beim Aufsagen „Die Bürgschaft“ derart verhunzte, dass Schiller von den Toten wiederauferstand und anschließend aus seinem Leben erzählte.

Unterbrochen wurden die kurzen Monologe von teils modern aufgemachten Ausschnitten aus seinen dramatischen Werken „Die Räuber“, „Kabale und Liebe“ sowie „Wilhelm Tell“. Eine Szene über Schillers Liebe zu zwei Schwestern, von denen eine verheiratet war, hatte die Theatergruppe selbst entworfen. Zum beeindruckenden Abschluss erschienen alle Akteure zu Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ nochmals gemeinsam auf der Bühne.

„Nie kam Schiller unseren Schülern so nahe wie heute“, war Dr. Kronemayer von der Aufführung begeistert.

Mitwirkende der Theatergruppe: Emanuel Balcao, Isabell Epp, Sergej Fetzert, Carsten Gramlich, Mehmet Kabran, Laura Kaltschmitt, Anna-Sophia Keuck, Virginia Köpke, Nicole Krauß, Sven Müller, Reyhan Mutlu, Linda Rinnert, David Schneider, Denise Siefert, Neslihan Toprakalti.

Regie: Hans-Peter Oberst, Regina Schneck.