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Praktische Vorführungen

 

Die 2BFP2/1 vermittelt Pflegeberufe hautnah

 

mue (06.11.08) Ihre zukünftigen Tätigkeiten hautnah erlebten die Schülerinnen und Schüler des ersten Jahrgangs der zweijährigen Berufsfachschule für Pflege an der Louise-Otto-Peters-Schule. Sie waren eingeladen zur Präsentation der 2BFP2/1, also des zweiten Jahrgangs, der sie über ausgewählte Pflegeberufe aus ihrem vergangenen Praktikum informierte. Kein langweiliges Abspulen von Fakten, die auf ebenso langweiligen Plakatwänden stehen, erwartete sie, sondern praktische Vorführungen, an denen wesentliche Aspekte des jeweiligen Berufs aufgezeigt werden konnten.

Eine Kurzanleitung „Baby wickeln“ gehörte ebenso dazu wie Blutdruckmessen, Lagerung zur Dekubitusprophylaxe, Trainingsanleitungen zur eigenen Fitness oder Ermittlung des persönlichen Essenstyps. Ein Rollenspiel machte deutlich, dass Erzieherinnen nicht nur einfach mit Kindern „spielen“, sondern auf Grund ihrer Beobachtungen für jedes Kind entsprechende Förderziele entwickeln. Im persönlichen Gespräch konnten eigene Erfahrungen aus dem Praktikum vermittelt werden. Selbst erstellte Flyer und Infomaterialien lieferten darüber hinaus Interessierten nähere Informationen.

Nicht nur an den zwei Projekttagen, sondern auch zu Hause haben die Schülerinnen und Schüler viel Ideen und Arbeit in ihre Präsentation gesteckt. Die Gruppe der „Tiermedizinischen Assistenten“ brachte zur Generalprobe sogar einen kleinen Hund mit. Allerdings ersparten sie ihm den Stress, bei der Präsentation mehrmals die Pfote verbunden zu bekommen.

Zum Schluss erwartete die 2PFP2/1 gespannt die Beurteilung durch ihre Mitschüler, die von den beiden Moderatoren vorbereitet worden war. Sie fiel verdientermaßen recht positiv aus. Aber auch der 2BFP1/1 ist als diszipliniertem, aufmerksamem Publikum ein dickes Lob auszusprechen.

Im Rollenspiel wurde als ein Einsatzbereich einer „Hebamme“ die Betreuung einer jungen Mutter mit ihrem Neugeborenen zu Hause dargestellt und dabei mal eben eine Kurzanleitung für heutige Wickeltechnik gegeben.

 

 

 

Die Gruppe der „Erzieherinnen“ verdeutlichte in einem Rollenspiel, dass Erzieherinnen nicht einfach nur mit den Kindern spielen, sondern sich Gedanken über jedes einzelne Kind machen und genaue Förderziele festlegen.

 

 

 

Die Gruppe „Sport- und Fitnesskaufmann“ nutzte die Chance, einen Spieler des Badischen Meisters im Handball in ihren Reihen zu haben. Bei seiner Vorführung verschiedener Arten des Liegestützes zur Kräftigung unterschiedlicher Muskelgruppen wurde einem die eigene Untrainiertheit schmerzlich bewusst.

 

Am Stand der „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“ wurde neben Puls- und Blutdruckmessung das Anlegen eines Verbandes vorgeführt.

 

 

 

 

Die „Altenpfleger/innen“ demonstrierten mit der Pflegepuppe ihre körperlich anstrengende Arbeit und der „Ambulante Pflegedienst“ stellte die besonderen Anforderungen der häuslichen Pflege heraus. Die beiden Schülerinnen erklärten Möglichkeiten der Lagerung zur Dekubitusprophylaxe, nachdem sie ihre aufmerksamen Zuschauer zuvor mit Bildern eines Dekubitus für die Notwendigkeit solcher Maßnahmen sensibilisiert hatten.

Bei der Gruppe der „Tiermedizinischen Assistentin“ erschien zur Generalprobe sogar ein kleiner Hund. Ganz im Sinne des Tierschutzes ersparte die Gruppe dem durch die vielen Schüler verschüchterten Tier dann aber doch den Stress, mehrmals die Pfote verbunden zu bekommen und nahm hierfür beim Projekttag lieber ein Stofftier. 

 

Wer weitere Informationen wünschte, konnte sich mit selbst gestalteten Flyern und Fragebögen bedienen oder Wichtiges an den durchweg gut gestalteten Plakatwänden nachlesen.

 

 

 

Der direkteste Weg war natürlich das Gespräch an den einzelnen Ständen, in dem die Schülerinnen und Schüler Rede und Antwort standen und ihre Erfahrungen aus dem eigenen Praktikum hautnah weitergaben.