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Herausragende Leistungen

 

Feier zum Schuljahresabschluss mit Preisverleihungen und Theateraufführung

 
03.08.06 (kro) Das Ende des Schuljahres 2005/2006 ist auch an der Louise-Otto-Peters-Schule in Wiesloch Anlass, die Leistungen der vergangenen vierzig Schulwochen zu würdigen. In den einjährigen und zweijährigen Schularten konnten über zweihundert Schüler und Schülerinnen entlassen werden, die das Schuljahr erfolgreich beenden konnten.

Herausragende Leistungen einzelner Schüler wurden mit Preis und Lob bedacht, die Schulleiter Rolf Ohnemus im Rahmen der Verabschiedung in der Aula des Berufsschulzentrums Wiesloch überreichen konnte. Im Einzelnen war dies in der Zweijährigen Berufsfachschule 2BFS Katja Keusch, Anna-Maria Heuser, Christin Menzel und Marina Jeske. Im einjährigen Berufskolleg für Gesundheit und Pflege 1BKPI Kabashi Flakron und Anna Rotlübbers. In der einjährigen Berufsfachschule 1BFH Fraziska Baumgärtner und Berufsvorbereitungsjahr Burcu Delbasi, Viktoria Fetzert, Jasmin Philipp, Nathalie Kirchner und Christopher Strauß.

Umrahmt wurde die Veranstaltung in diesem Jahr von der neu gegründeten Theatergruppe der Louise-Otto-Peters-Schule. Unter der Leitung von Frau Regina Schneck und Herrn Hans-Peter Oberst führten die Akteure ein szenische Folgen mit Musik und Tanz zum Leben – wie könnte es 2006 anders sein – Wolfgang Amadeus Mozart auf. Wie der Titel „Anna Maria Mozart, genannt Nannerl – Ihr Leben im Schatten des großen Bruders“ schon zeigt, diesmal aus der Sicht der talentierten, aber nicht wirklich gewürdigten Schwester Anna Maria, genannt „Nannerl“.

Marlene Epp (Klasse 2BFP1/2) spielte ihre Rolle als „Nannerl“ überzeugend und sparte nicht mit kritischen Bemerkungen zu ihrem Bruder Wolfgang – und über die ihr zugewiesene bescheidenere Rolle in der Familie. Vater Mozart, dargestellt von Lisa Maier (Klasse 2BFP1/2), trat im ersten Teil der Aufführung immer wieder als Begleiter und Förderer seiner beiden „Wunderkinder“ auf. Die Rolle des zum Erwachsenen reifenden Mozart übernahmen Cigdem Aydin (2BFH1/4), Valentine Derzapf, (2BKSP1/1), und Mario Klampfl (2BKSP1/1, Foto rechts).

Der Einzug von Erzbischof Colloredo (Franziska Lampert, Klasse 2BFH1/4) bescherte dem Stück eine Massenszene und den Zuschauern einen  Einblick in das höfische Leben. Während Mozart mit seinem „Bäsle“ (Marina Tisch, 2BFH 1/4)  sich unter dem Tisch die Zeit vertrieb, führten Regina Pfeffer, Philipp Delfosse, Ann-Kathrin Kreißl und Mario Klampfl  ein Menuett zur Veranschaulichung höfischer Kultur vor. Aber auch Mozarts Neigung, möglichen Förderern kompromisslos eine Abfuhr zu erteilen, kam in seiner Begegnung mit Erzbischof Colloredo alias Franziska Lampert zur Geltung (Foto links).

Mozarts Reise nach Mannheim, an die sich seinerzeit viele Hoffnungen knüpften, gipfelte in der Aufführung in der Begegnung  mit den Töchtern der Familie Weber, dargestellt von Christine Lenz (Klasse 1BKSP1), Marina Tisch (2BFH1/4) und Ann-Kathrin Kreißl (2BKSP1/1); letztere trat dann als Konstanze Mozart auf und teilte ihrem geistesabwesenden Ehemann mit, dass sie wieder schwanger sei. Einen Einblick in das musikalische Wirken von Wolfgang Amadeus Mozart vermittelte dann der Auftritt von Papagena (Christine Lenz) und Papageno (Valentina Derzapf, Foto rechts), die die sängerischen Herausforderungen im Playbackverfahren meisterten. Den Bogen zur modernen Rezeption Mozarts spannte zum Abschluss der HipHop Auftritt von Angelo Lopez (2BFH2/2) als Mozart Superstar, den die beiden Tänzerinnen Silke Aganigbo und Ashton Vetter (Klasse 1BFH) erst richtig zur Geltung brachten.

Die Aufführung wird im Oktober  2006 am University of Malta Junior College wiederholt werden. Mit dieser Schule pflegt die Louise-Otto-Peters Schule seit einigen Jahren eine Schulpartnerschaft, die auf der Basis des Austausches von Theatergruppen in den kommenden Jahren erfolgreich weitergeführt werden soll. Der Auftritt der Gruppe aus Malta mit „Us and Them“ im vergangenen September 2005 (wir berichteten) setzte Maßstäbe. Es bleibt, den Schülern und Schülerinnen der Wieslocher Schule bei den weiteren Auftritten viel Erfolg zu wünschen.